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  • 6. November 2018, 16:13:38

    Eine unerwartet knappe Niederlage...

    9:5 in Lantenbach
    Ohne gro├če Erwartungen reiste die J├╝licher Reserve am Samstag nach Lantenbach: der Gegner trat praktisch vollst├Ąndig an, in der vergangenen Saison gingen beide Begegnungen an den Gastgeber und obendrein fehlte auch noch Kapit├Ąn Christian M├╝ller, der allerdings durch Roger Albrecht mehr als gut ersetzt wurde.

    ├ťberraschend erfolgreich verliefen die Doppel: Jonas Hamers und Muhammed Akar gewannen in einem furiosen Spiel am Ende im 5. Satz deutlich gegen das Spitzendoppel Petkov/Solakov. Markus Knoben/Lukas Kneier gingen ebenfalls ├╝ber die volle Distanz, mussten sich aber am Ende knapp geschlagen geben, w├Ąhrend Marc Preu├č und Roger Albrecht in einer b├Ąrenstarken Leistung gewannen.

    Nach diesem unerwartet guten Start nahm die Partie dann aber doch den erwarteten Verlauf: beide Einzel im vorderen Paarkreuz gingen verdient an die Gastgeber, auch der in dieser Saison sehr erfolgreiche Lukas Kneier fand in Boris Rosenberg seinen Meister, lediglich Marc Preu├č lieferte seinem eigentlich durchaus favorisierten Gegner Vladimir Rups einen gro├čen Kampf, den der aber dann doch noch im 5. Satz f├╝r sich entscheiden konnte: Spielstand 5:2.

    Das untere Paarkreuz zeigte sich in guter Form: Roger Albrecht besiegte Hendrik St├Âck in vier S├Ątzen und "Mo" Akar kn├╝pfte an seine immer wieder sehr starken Leistungen an und lie├č seinem Gegner Daniel Stanchev nicht den Hauch einer Chance. Er spielte frei auf und beherrschte seinen Gegner mit einem sehr aggressiven Spielsystem ab dem ersten Ball.

    Mit dem Spielstand von 5:4 ging es in den zweiten Durchgang. Markus hatte gegen Petkov, der immerhin 200 TTR-Punkte mehr hat, keine Chance, und auch Jonas wurden gegen Solakov kaum Chancen einger├Ąumt. Doch er lief zur Bestform auf, machte kaum Fehler und siegte schliesslich ├╝berraschend in vier S├Ątzen.

    Marc Preu├č  zeigte erneut eine Super-Leistung und setzte Boris Rosenberg, der klar mehr TTR-Punkte aufweist, enorm unter Druck. Mit seinen kraftvollen und vor allem schnellen Topspins konnte Rosenberg fast nichts ausrichten. Leider gingen nach anf├Ąnglichem Satzausgleich der dritte und vierte Satz sehr knapp an Lantenbach, so dass Marc trotz einer unfassbar starken Leistung an diesem Abend nicht mit einem Einzelsieg belohnt wurde. In beide Einzel war er eigentlich als Aussenseiten gegangen, was man aber zu keinem Zeitpunkt gesehen hat.

    Lukas hatte gegen Vladimir Rups Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, verlor schnell die ersten beiden S├Ątze und verletzte sich obendrein noch leicht an der Schulter. Unverdrossen an seine Chance glaubend erreichte er den Ausgleich, musste aber dann doch am Ende seinem Gegner gratulieren.

    Mit einem Punkt f├╝r Lantenbach bereits sicher (Spielstand 8:5) ging es in die letzten beiden Einzel. Mo begann stark, gewann die ersten beiden S├Ątze jeweils in der Verl├Ąngerung, musste dann aber die n├Ąchsten beiden abgeben und verlor schlussendlich auch den Entscheidungssatz. Roger Albrecht hatte seinen Gegner am anderen Tisch recht gut im Griff gehabt, deshalb h├Ątte es durchaus noch zum Abschlussdoppel kommen k├Ânnen.

    Insgesamt war das Ergebnis nach dem Spielverlauf etwas entt├Ąuschend: Alle Spieler von Lantenbach haben im direkten Positionsvergleich mehr, teilweise sogar deutlich mehr, TTR-Punkte und h├Ątten die G├Ąste also eigentlich hoch schlagen m├╝ssen. Die J├╝licher konnten aber eine b├Ąrenstarke Mannschaftsleistung dagegen setzen, von insgesamt 5 Spielen ├╝ber die volle Distanz konnten sie aber nur eines gewinnen. W├Ąre nur eines mehr zugunsten der Herzogst├Ądter ausgegangen, h├Ątte es sicherlich ein Schlussdoppel gegeben...

    Trotzdem: das Team ist gl├╝cklich mit der Leistung und blickt positiv auf den Doppelspieltag am kommenden Wochenende (Samstag gegen Velbert II, 18:30 Nordhalle J├╝lich; Sonntag 14 Uhr in Holzb├╝ttgen).

    Velbert spielt seit dem letzten Spieltag wieder komplett, so dass sie vermutlich sehr stark sein werden, auch wenn die Tabelle aktuell vielleicht etwas anderes suggeriert.

    Auch in Holzb├╝ttgen wird das Indeland-Team eher als Aussenseiter antreten, doch hoffen die Spieler, dort vielleicht doch mit entsprechendem Einsatz den einen oder anderen Punkt entf├╝hren zu k├Ânnen. Wenn alles l├Ąuft wie geplant, dann wird vielleicht auch Kapit├Ąn Christian M├╝ller wieder mit von der Partie sein, der mit seiner gro├čen Erfahrung schon sehr wichtig f├╝r das Team ist.

    von Margret N├╝ndel

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