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2. Bundesliga

Aktuelle Meldungen

  • 2. März 2026, 09:09:49

    Es hat einfach keinen Spaß gemacht!

    6:2-Niederlage in Oldenburg
    Robin Devos
    Robin Devos
    Leider wurde die Begegnung in Oldenburg am Samstag abend von gegensätzlichen Meinungen über die Aufschläge der Oldenburger Spieler Yan und Floritz dominiert. "Wir haben mehrfach die fehlerhaften Aufschläge sowohl beim zuständigen Tisch-Schiedsrichter als auch beim Oberschiedsrichter moniert, leider ohne irgendein Ergebnis" gibt Jülichs Chef-Trainer Miro Broda zu Protokoll. "Es wurde nicht einmal ein Aufschlag auch nur bemängelt... Sowas wirkt sich enorm auf den Spielverlauf aus: bei zwei gleich starken Spielern entscheidet sowas über Sieg oder Niederlage, wir haben zeitweise sogar darüber nachgedacht, das Spiel komplett abzubrechen."

    Zum Auftakt hatte es eine Punkteteilung bei den Doppeln gegeben: Laurens Devos und Kas van Oost konnten Philipp Floritz und Valentin Nad Nemedi zwar umkämpft, aber doch 3:0 schlagen. Robin Devos und Barry Berben verloren nach einer 8:1-Führung im vierten Satz doch noch 1:3. "Das hätten sie sich nicht mehr nehmen lassen dürfen!" kritisiert Miro. "Ein paar Bälle, wo sie nicht konzentriert genug gespielt haben und dann ging am Ende gar nichts mehr."

    Laurens Devos
    Laurens Devos
    Beim folgenden Einzel von Laurens gegen Zhmudenko lief es leider ähnlich: "Laurens führt 8:4, ein schlechter Aufschlag, ein Aufschlagfehler und danach weitere leichte Fehler" erläutert der Trainer die 1:3-Niederlage seines Spitzenspielers. Am Nachbartisch verzweifelte Robin an den Aufschlägen seines Gegners: "Wie bei Houdini: plötzlich ist der Ball da!" Er verlor schließlich nach umkämpften Sätzen mit 1:3.

    Nach der Pause konnte sich Kas gegen Nemedi durchsetzen, Barry wehrte sich gegen Floritz, konnte ihm aber nur einen Satz abnehmen. Es folgten die Spitzeneinzel, die beide mit 0:3 verloren gingen.

    Der Trainer wollte im Anschluß nicht mehr viel zum Spiel sagen: "Ich habe eigentlich wenig Lust, da viel zu analysieren, es hat einfach keinen Spaß gemacht diesmal. Ich bin mir sicher, dass wesentlich mehr drin war, als am Ende rausgekommen ist. In den Spielen, wo korrekt aufgeschlagen wurde, haben wir unsere Chancen gehabt. Aber genug mit jammern, das hilft nicht weiter, wir müssen jetzt unseren Fokus auf das Derby gegen Köln am kommenden Wochenende richten."

    Das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln findet am kommenden Sonntag um 14 Uhr in einer Ausweichhalle statt: Gesamtschule Wasseramselweg, Wasseramselweg 2, 50829 Köln-Vogelsang. Das Team hofft, dass auch dorthin möglichst viele Jülicher Fans kommen werden, um sie zu unterstützen.

    von Margret Nündel